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Vorderes und Hinteres Kreuzband

Die Kreuzbänder sind Teil des stabilisierenden Bandapparates im Kniegelenk. Sie haben starke, seilartige Strukturen, die in der Mitte des Knies vom Oberschenkelknochen zum Schienbeinknochen verlaufen. Funktionell verhindern sie, dass zu viel Bewegung zwischen Ober- und Unterschenkel entsteht.

Eine Kreuzbandverletzung stellt eine häufige orthopädische Verletzung dar und kann traumatisch im Rahmen vom Fußball, Skifahren oder nach sonstigen Verdrehtraumata auftreten. Oft können im Rahmen der Verletzung oder auch in der Phase danach andere Strukturen wie der Meniskus oder der Gelenkknorpel geschädigt werden und müssen dann gegebenenfalls im Rahmen der Operation mit versorgt werden. Aufgrund der anatomischen Gegebenheit können die Bänder nicht von selber heilen und die Ruptur führt häufig zu einem Gefühl der Instabilität.

Das Kreuzband kann zur Wiederherstellung der Biomechanik im Kniegelenk arthroskopisch rekonstruiert werden. Als Indikation zur Kreuzbandplastik sehen wir die subjektive und objektive Instabilität des Gelenkes. Weitere Einflussfaktoren sind die Motivation, die sportliche Betätigung und das Alter des Patienten.

Das Kreuzband kann mittels verschiedener Sehnen ersetzt werden:

  • Hamstring-Sehnen (Semitendinosus-, Gracilissehne)
  • Patellasehne
  • Quadrizepssehne

In der Regel ist für 4-6 Wochen eine Orthese zu tragen, eine Entlastung an Unterarm-Gehstützen ist für 4 Wochen notwendig. Im Normalfall folgt einer hinteren Kreuzbandrekonstruktion ein strenges und längeres Nachbehandlungsschema. Hierzu ist eine Orthesenbehandlung über 3 Monate erforderlich. Im Verlauf ist – falls möglich – 10-12 Wochen nach der Operation eine stationäre Rehabilitationsmaßnahme für 2-3 Wochen sinnvoll.

Schulter-/Sportorthopädie Sprechstunde
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