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Ellenbogen

Arthroskopie des Ellenbogens

Die Arthroskopie des Ellenbogens wird angewendet, um beispielsweise schmerzende oder einklemmende freie Gelenkkörper zu entfernen. Auch zur Behandlung von chronischen Beschwerden beim sogenannten Tennisellenbogen oder von Knorpelschäden kann diese Operationstechnik eingesetzt werden. Zudem ist die Abklärung von Schmerzen durch eine chronische Seitenbandinstabilität, welche Beschwerden eines Tennisellenbogens vortäuschen können, durch die Arthroskopie möglich. Eine eventuell notwendige Rekonstruktion des Seitenbandes erfolgt dann im Rahmen eines offenen Eingriffs mit Transplantation einer körpereigenen Sehne.

Osteochondrale Läsion Ellenbogen

Durchblutungsstörungen im Bereich der gelenkbildenden Knochen des Ellenbogens können zu sogenannten osteochondralen Läsionen führen. Häufig betroffen ist hierbei das Capitulum humeri. Auch im Kindesalter wird diese Veränderung gesehen und manchmal fälschlicherweise als Morbus Panner eingestuft, wobei es sich um eine in der Regel selbstlimitierende Durchblutungsstörung des Knochens handelt. In Abhängigkeit vom Ausmaß der osteochondralen Läsion besteht die Möglichkeit einer konservativen Therapie mit vorübergehender Schonung des Ellenbogens.

Bei fortgeschrittenen Befunden wird zu einer Arthroskopie des Ellenbogens geraten, bei der zum Beispiel die Durchblutung des betroffenen Areals durch einer Anbohrung wieder verbessert oder ein instabiles Knorpel-Knochenfragment wieder am unterliegenden Knochen mit speziellen Knorpel-Knochenankern befestigt werden kann.

Bei ausgeprägten Befunden kann auch eine minimal-invasive oder offene Knorpel-Knochen-Transplantation notwendig sein. Hier wird in der Regel ein Knorpel-Knochenzylinder aus dem Kniegelenk in das betroffenen Ellenbogengelenksareal transplantiert. In der Regel ist nach einem Eingriff zur Behandlung einer osteochondralen Läsion eine sechswöchige Schonung des Armes notwendig.

 

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