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EOS – Das innovative Röntgen

EOS ist weit mehr als ein Röntgengerät, sondern eine komplette Arbeitsstation in Form einer Kabine. EOS vereinigt zwei Technologien. An den Wänden der Kabine sind die Strahlenquellen im rechten Winkel zueinander sowie die Detektoren angebracht; damit sind Ganzkörperaufnahmen von der Seite und von vorne simultan möglich. Die Aufnahmen bei den Patienten erfolgen im Stehen oder im Sitzen; das ist besonders für geschwächte Patienten ein großer Vorteil.

Die neue Untersuchungsstation der Firma EOS Imaging vereint drei herausragende Fähigkeiten:

  • die Erstellung von Ganzkörperaufnahmen,
  • die Abgabe einer nur niedrigen Strahlendosis und
  • die 3-D-Rekonstruktion von Knochen.

Die Anlage ermöglicht damit eine bisher nicht gekannte Diagnostik und verbessert damit zugleich die Therapiemöglichkeiten erheblich. Teil des Systems ist eine mit dem Nobelpreis ausgezeichnete Erkennungstechnologie.

EOS ermöglicht nicht nur außergewöhnlich gute Aufnahmen vom menschlichen Skelett, für die Patienten bringt EOS viele weitere Vorteile. Dazu gehört ganz wesentlich die niedrige Strahlenbelastung: Sie liegt um bis zu 90 Prozent unter der Dosis herkömmlicher Röntgengeräte. Das bringt unseren Patienten ein hohes Maß an Sicherheit, denn insbesondere bei Kindern soll Strahlung vermieden werden.

Auch korpulenten Patienten bringt EOS einen bedeutenden Zusatznutzen, denn für aussagekräftige Bilder war bei dieser Patientengruppe bisher eine recht hohe Strahlendosis erforderlich; dennoch waren die Bilder dann meist nicht optimal.

Auf Grund seiner einzigartigen Kombinationstechnologie ist EOS in der Lage, mehr als 100 klinisch relevante Winkel und Längenberechnungen automatisch auszuführen.
Das bedeutet: EOS liefert eine detaillierte Analyse der Körperhaltung des Patienten und zeigt zugleich optimale Therapieoptionen auf. Das unterstützt Ärzte bei der Patientenversorgung.

Die Röntgenaufnahme selbst nimmt nur wenige Sekunden in Anspruch. Und die Gesamtdauer einer Untersuchung liegt bei unter vier Minuten – selbst bei komplexen Aufnahmen der Wirbelsäule oder bei Ganzkörperaufnahmen.

Die Diagnostik mit EOS eignet sich besonders bei orthopädischen Erkrankungen der Wirbelsäule, des Beckens und der Gliedmaßen (Wirbelsäulenfehlstellungen, Beckenfehlstellungen, Beinlängendifferenz, Beurteilung der Balance usw.). Nicht zum Einsatz kommt das System bei Erkrankungen der Brust- und Bauchorgane.


Vorteile

Für den Patienten:

  • Niedrige Strahlenbelastung, insbesondere für Kinder
  • Stressfreies Verfahren
  • Schnelle Untersuchung (weniger als vier Minuten Dauer)
  • Aufnahmen im Stehen oder Sitzen möglich
  • Direkte Auswertung des Bildmaterials

Für den Arzt und den Patienten:

  • Hochwertige Bildaufnahmen (1:1-Ganzkörperbild)
  • 3-D-Darstellung des Skeletts
  • Detaillierte Analyse der Körperhaltung des Patienten
  • Besondere Eignung bei orthopädischen Erkrankungen geeignet
  • Digitales und zusammenhängendes Bild anstelle von einzelnen bzw. zusammengesetzten Bildern
  • Keine Verzerrungsfehler (wie bei konventionellen Aufnahmen), welche die Längenmaße beeinflussen können

Bitte beachten Sie, dass die Kosten für die Nutzung des EOS nicht von den Krankenkassen getragen werden.

Prof. Dr. Thomas Vogl

Univ.-Prof. Dr. med. Thomas Vogl
Direktor des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt/Main
Telefon: +49 69 6301-7277
Telefax: +49 69 6301-7258
t.vogl@em.uni.frankfurt.de
http://www.radiologie-uni-frankfurt.de

Bei Fragen und zur Terminvereinbarung wenden Sie sich bitte an:

Heidrun Boller-Liedtke
Ltd. MTRA, Sekretariat
Telefon: +49 69 6705-211/-212
Telefax: +49 69 6705-323
heidrun-boller-liedtke@friedrichsheim.de