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Hausordnung

Unsere Hausordnung können Sie auch hier herunterladen:

Hausordnung der Orthopädischen Universitätsklinik Friedrichsheim gGmbH (Anlage zu § 14 AVB)

Präambel

Der Aufenthalt im Krankenhaus erfordert im Interesse der Patienten besondere Rücksichtnahme und Verständnis. Diese Hausordnung legt die grundsätzlichen Regeln für einen verträglichen Umgang miteinander fest. Sie gilt für alle Personen, die sich in der Universitätsklinik bzw. auf dem Krankenhausgelände aufhalten (Patienten, Besucher und andere).
Die Hausordnung ist Bestandteil der Allgemeinen Vertragsbedingungen der Orthopädischen Universitätsklinik Friedrichsheim gGmbH (§ 14 AVB).

§ 1 Allgemeines Verhalten im Krankenhaus

(1) Jeder hat sich so zu verhalten, dass eine Beeinträchtigung von Personen, Sachwerten und der Krankenversorgung ausgeschlossen ist. Insbesondere ist in allen Bereichen des Krankenhauses größtmögliche Ruhe einzuhalten.

(2) Die zur Aufrechterhaltung des ungestörten Krankenhausbetriebes ergehenden Anordnungen der Ärzte, des Pflegepersonals und der Krankenhausverwaltung sind zu befolgen.

(3) Feuer und offenes Licht (z. B. Kerzen) ist in allen Bereichen des Krankenhauses grundsätzlich verboten.

(4) Die Orthopädische Universitätsklinik Friedrichsheim gGmbH ist ein „rauchfreies“ Krankenhaus. Nur in den hierfür besonders gekennzeichneten und mit Aschenbechern ausgestatteten Bereichen ist das Rauchen gestattet.

(5) Auf dem gesamten Krankenhausgelände ist der Genuss alkoholischer Getränke grundsätzlich untersagt.

(6) Das Benutzen von Rollerblades, Skateboards u.ä. ist auf dem gesamten Krankenhausgelände untersagt. Auf dem Betriebsgelände ist aus Gründen der Flugsicherheit jede Nutzung des Luftraumes (z. B. Modellflugzeuge, Drachen) untersagt.

(7) Krankenhausbereiche, die nur dem Krankenhauspersonal vorbehalten sind, dürfen von Nichtbeschäftigten nur aus begründetem Anlass betreten werden.

(8) Im Brand- und Katastrophenfall haben alle Anwesenden den Anweisungen der Einsatzleitung und des Pflegepersonals unbedingt Folge zu leisten.

(9) Betteln, Werben, Feilbieten von Waren, Auftritte, Veranstaltungen, Verteilen von Prospekten und Handzetteln, Durchführung von Straßensammlungen sowie parteipolitische Betätigung in Wort und Schrift (z. B. Wahlplakate; parteipolitische Handzettel) sind auf dem gesamten Krankenhausgelände einschließlich der Grün- und Verkehrsflächen und der Parkplätze grundsätzlich nicht gestattet.

(10) Film-, Fernseh-, Ton-, Video- und Fotoaufnahmen im Bereich des Klinikums bedürfen der vorherigen Genehmigung der Geschäftsführung. Daneben ist die Einwilligung der betroffenen Personen einzuholen.

§ 2 Besondere Bestimmungen für Patienten

(1) Zu den ärztlichen Visiten und zu eventuellen Behandlungen müssen sich die Patienten in ihrem Zimmer aufhalten bzw. sich zu den entsprechenden Funktionsstellen begeben.

(2) Es dürfen nur die von den Ärzten oder auf ärztliche Anweisung durch die Pflegekräfte verabreichten Heil- und Arzneimittel angewendet bzw. eingenommen werden.

(3) Die Verpflegung der Patienten richtet sich nach dem Speiseplan oder nach besonderer ärztlicher Verordnung (z. B. bei Diät). Speisen und Getränke dürfen ohne Zustimmung des Pflegepersonals nicht getauscht oder an andere Patienten abgegeben werden. Nicht verzehrte Speisen jeglicher Art (auch verpackt) sollen im Essgeschirr verbleiben und dürfen aus hygienischen Gründen nicht aufbewahrt werden.

(4) Die Nachtruhe beginnt um 22:00 Uhr und endet um 6:00 Uhr. Während der Nachtruhe nehmen Sie bitte besondere Rücksicht, indem Sie Lärm und Geräusche vermeiden und im Zimmer nur noch die Leselampe benutzen.

(5) Wir bitten die Patienten, die sich außerhalb der Patientenzimmer aufhalten, Oberbekleidung (z. B. Bademantel) zu tragen.

§ 3 Besuchsregelung

(1) Eine feste Besuchszeitenregelung ist nicht festgelegt. Die Patienten und Angehörigen können individuell bzw. nach Rücksprache mit dem Pflegepersonal verfahren, sofern für einzelne Stationen keine separate Besuchszeitenregelung vorliegt.

(2) Besucher, die an übertragbaren Krankheiten leiden oder in deren Hausgemeinschaft solche Krankheiten vorliegen, dürfen das Krankenhaus nicht betreten. Verwahrlosten Personen und Betrunkenen sowie unter Drogeneinfluss stehenden Personen kann der Zutritt verwehrt werden.

(3) Aus hygienischen Gründen ist das Mitbringen und Füttern von Tieren, z. B. von Hunden, ausgenommen sind Blindenhunde, von Katzen oder Vögeln, im gesamten Krankenhausbereich (einschließlich der Grün-, Park- und Verkehrsflächen) untersagt. Topfpflanzen dürfen nicht auf die Patientenzimmer gebracht werden.

(4) Durch das Verhalten der Besucher oder Dritter dürfen Patienten, Personal und andere Personen im gesamten Krankenhausgelände nicht belästigt, behindert oder gefährdet werden.

(5) Die Zahl der im Patientenzimmer anwesenden Besucher kann beschränkt werden.

(6) Auf der IMC und in Infektionsbereichen sind Besuche nur nach vorheriger Anmeldung und nur mit ärztlicher Erlaubnis möglich. Besucher dieser Bereiche müssen die dafür vorgesehene Schutzkleidung anlegen und bis zum Verlassen tragen, wenn dies vom Arzt angeordnet oder aus pflegerischer Sicht notwendig ist.

(7) Besuche durch Kinder unter 14 Jahren können aus medizinischen Gründen verweigert werden.

§ 4 Ausübung religiöser Handlungen im Krankenhaus

Jeder hat sich im Krankenhaus so zu verhalten, dass religiöse Handlungen nicht gestört und die religiösen Gefühle anderer nicht verletzt werden.

§ 5 Benutzung der Krankenhauseinrichtungen

(1) Es ist zu beachten, dass alle Einrichtungs- und Ausstattungsgegenstände pfleglich und schonend zu behandeln sind. Bei mutwilliger oder fahrlässiger Beschädigung oder Zerstörung ist Ersatz zu leisten.

(2) Die Benutzung von privaten elektrischen Geräten – ausgenommen Geräte für die Körperpflege (z. B. Rasierapparate, Fön) sowie Laptops – ist aus sicherheits- und brandschutztechnischen Gründen nicht gestattet.

(3) Ferner ist den Patienten und Besuchern die selbständige Bedienung von Behandlungsgeräten nur nach vorheriger Anleitung und Anweisung durch Ärzte oder Pflegepersonal gestattet.

(4) Die Benutzung privater Rundfunkgeräte, CD-Player und dergleichen ist nur mit Zustimmung der betroffenen Mitpatienten gestattet. Der Betrieb privater Fernsehgeräte ist im Krankenhaus nicht gestattet.

(5) Bei der Benutzung der Fernsehgeräte des Krankenhauses ist auf Mitpatienten Rücksicht zu nehmen. Die Krankenhausverwaltung hat bei Bedarf das Recht zur Abschaltung des Fernsehgerätes.

(6) Sicherheitseinrichtungen dürfen nicht beschädigt, verstellt oder funktionsunfähig gemacht werden (nicht gestattet ist z. B. das Unterkeilen von Brandschutz- und Außentüren oder das Verstellen von Flucht- und Rettungswegen).

(7) Anordnungen der Feuerwehr und Polizei, sowie der Klinikleitung und der von diesen beauftragten Personen, die die Einhaltung der Sicherheits- und Schutzmaßnahmen überwachen, ist unbedingt Folge zu leisten. Insbesondere dürfen Abwehrmaßnahmen bei Feuer und Notstand nicht behindert werden.

(8) Aus Sicherheitsgründen sind in verschiedenen Bereichen unseres Hauses Videoüberwachungskameras installiert. Sie dienen dem Schutz von Patienten, Besuchern, Mitarbeitern und Sachgütern.

§ 6 Eingebrachte Sachen von Patienten und Besuchern, Fundsachen

(1) Wir empfehlen Ihnen, Wertgegenstände, Schmuck und größere Geldmengen sicherheitshalber zu Hause zu lassen.

(2) Für den Verlust nicht zur Verwahrung übergegebener Gegenstände übernimmt das Krankenhaus keine Haftung. 

(3) Die im Bereich des Krankenhauses gefundenen Gegenstände können auf den Stationen oder am Informationsschalter in der Eingangshalle abgegeben werden. Sie werden für die Dauer von 12 Wochen aufbewahrt und an denjenigen herausgegeben, der in geeigneter Form glaubhaft macht, Eigentümer oder rechtmäßiger Besitzer zu sein. Nach Ablauf des o.g. Zeitraums gehen die Fundsachen in das Eigentum des Krankenhauses über.

§ 7 Verkehr, Sicherheit, Ordnung

(1) Das Abstellen von Kraftfahrzeugen auf dem Gelände des Krankenhauses erfolgt auf eigene Gefahr.

(2) Es gelten die Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung (StVO).

(3) Fahrzeuge dürfen nur auf den dafür bestimmten Plätzen abgestellt werden. Werden Fahrzeuge nicht ordnungsgemäß geparkt, können Sie kostenpflichtig abgeschleppt werden.

(4) Das Parkhaus ist Eigentum der Parkhaus-Betriebsgesellschaft m.b.H. (KonradAdenauer-Straße 15 60313 Frankfurt am Main). Für die Nutzung gelten die jeweils gültigen Einstellbedingungen und Vertragsbestimmungen des externen Betreibers.

§ 8 Zuständigkeit

(1) Das Hausrecht bzw. die hausrechtlichen Befugnisse werden von der Geschäftsführung, den zuständigen Ärzten und Pflegekräften sowie von den beauftragten Beschäftigten (z. B. technischer Dienst) ausgeübt.

(2) Ausnahmen von dieser Hausordnung kann die Geschäftsführung der Orthopädischen Universitätsklinik Friedrichsheim gGmbH erteilen.

§ 9 Zuwiderhandlung

(1) Bei groben oder wiederholten Verstößen gegen die Regelungen der Hausordnung kann die Geschäftsführung eine Verweisung aus dem Krankenhausbereich aussprechen bzw. nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt die Entlassung des Patienten veranlassen und ggf. Hausverbot durch die Orthopädische Universitätsklinik Friedrichsheim gGmbH erteilen. Die Verstöße können als Hausfriedensbruch geahndet werden. Dies gilt insbesondere dann, wenn einer begründeten Aufforderung, das Krankenhaus oder das Krankenhausgelände zu verlassen, nicht nachgekommen wird.

(2) Die Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen, insbesondere bei schuldhafter Beschädigung von Krankenhauseigentum, bleibt vorbehalten.

 

Frankfurt am Main, den 05. Mai 2014

Die Geschäftsführung