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Beinlängendifferenzen

Eine Vielzahl Menschen hat keine ausgeglichene Beinlänge. Beinlängendifferenzen bis zu 1,5 cm werden als normal gewertet bzw. toleriert. Dennoch können hierdurch bestehende funktionelle Skoliosen einen Ausgleich mit einer Einlage oder Sohlenerhöhung erforderlich machen. Besteht eine Differenz von 2 cm und mehr nach Wachstumsabschluss, ist ein Längenausgleich notwendig, bei Unterschieden von mehr als 5-6 cm sogar mittels einer Orthese.

Eine ausgeprägte Beinlängendifferenz kann entweder während des Wachstums durch eine Wachstumsbremsung des zu langen Beines, einer Verlängerung des zu kurzen Beines oder auch einer Verkürzung des zu langen Beines nach Wachstumsabschluss behandelt werden.

Die Beinverlängerung hingegen stellt ein aufwendiges Verfahren dar, welches eine sehr gute Mitarbeit des Patienten erfordert. Die Verlängerung erfolgt durch eine Durchtrennung des zu kurzen Knochens, der nach einer kurzen Ruhezeit von 5-7 Tagen schließlich 1mm pro Tag bis zur gewünschten Länge auseinandergezogen wird, hier wird der Knochen über einen äußeren Stabilisator (Fixateur extene) fixiert.

Bei Wachstumsabschluss kann die Verlängerung auch durch einen im Knochen liegenden Marknagel erfolgen, dieser wird teloskopartig ebenfalls 1mm täglich auseinander gezogen. Eine volle Belastung ist erst nach guter Verknöcherung des „neuen Knochens“ (Kallus) möglich und kann mehrere Monate dauern.

Eine operative Verkürzung des „zu langen“ Beines ist dagegen unkompliziert, hier wird der Knochen um den Betrag verkürzt und mit einer Platte stabilisiert. In der Regel ist nach einer Entlastungsphase von 6 Wochen die Extremität wieder belastbar. Bei einer prognostizierten Beinlängendifferenz von 3-5 cm bis zum Wachstumsabschluss kann diese durch eine Bremsung der Wachstumsfugen behandelt werden.

Das Team der Kinderorthopädie

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