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Operative Orthopädie

Schon frühzeitig wurden systematisch Endoprothesen, Implantate und Instrumente gesammelt. Hierzu zählen neben seltenen Kunstgelenken und Prototypen auch Geräte zum künstlichen Knochenbruch (Osteoklasten) und Redressionsapparate, die der unblutigen Korrektur von Fehlstellungen der Extremitäten dienten. Der Besucher kann die frühe Tibiakopf-Drahtextension, die Küntscher-Nagelung, Lezius-Nagelung sowie den Drei-Lamellen-Nagel einliegend in Knochenpräparaten betrachten. Darüberhinaus findet man Implantate (Schrauben, Osteosyntheseplatten und Nägel) unterschiedlichster Zeitepochen.

Der Bogen zur Gegenwart wird durch ein Demonstrationsskelett geschlagen, welches auf einer Seite die gängigen Osteosyntheseverfahren und auf der Gegenseite die häufigsten Endoprothesen (Gelenkersatz) beinhaltet. Dieses Modell zeigt den Patienten unseres Hauses sowie jedem Besucher die heutigen Möglichkeiten der operativen Knochenbruchbehandlung wie auch der Gelenkersatzoperationen.
Darüber hinaus können Interessierte einen Meniskus mit Hilfe einer Videoarthroskopie (Untersuchung des Gelenkinneren mit einer miniaturisierten Videokamera) an einem Gelenkphantom entfernen oder ein Schultergelenk spiegeln.